Ausgabe

Romo

Vom 06.06. bis 10.06.2003 war über Pfingsten das 9.mal in Folge Insel RØMØ in Dänemark angesagt. Um die funkenden Pfadfinder zu unterstützen, fuhren Kerstin DO7VAY und Arold DD1EY mit.
Rüdiger DO1ERS und Arold DD1EY fuhren mit dem vollgepackten Unimog am Freitag den 06.06.2003 gegen 15 Uhr Richtung Norden. Um 22 Uhr nahm dann die Fahrt mit dem Unimog am Bremer Kreuz wegen der gebrochenen Feder vom Unterbrecherkontakt ein jähes Ende. Gegen 20 Uhr fuhr Carsten DM1CG, Claudia und Lothar DH1LM los und trafen sich unterwegs mit Norbert. Der Bruder von Rüdiger, nahm Torsten , Frank DO2SPR und Kerstin DO7VAY mit. Während unsere Nachhut unterwegs das Ersatzteil besorgte, machte Rüdiger und Arold es sich auf dem Standstreifen der Autobahn gemütlich und Telefonierten, Funkten mit einigen OMs und hielten ein Schwätzchen mit der Polizei. Das telefonieren Unterwegs erwies sich auch als sehr kompliziert. Mein Akku war plötzlich leer und Rüdiger hatte kein Guthaben mehr auf der Karte. So setzten wir meine Karte in Rüdigers Handy und konnten so doch noch die Unimog Pannenhelfer bzw. Carsten und Frank erreichen.
Nachdem ich per Telefon einen Unimog Pannenhelfer erreicht hatte, brachte er mir innerhalb 1.Std. einen Unterbrecherkontakt vorbei.
Noch bevor unsere Nachhut mit dem Ersatzteil kam, waren wir bereits 3 Km weiter auf einem Parkplatz.
Nach einem kurzen Plausch ging dann die Fahrt ohne Probleme weiter. Auf der Rückreise brauchte mein Unimog am Rosengarten, nähe Hamburg, zwar mal eine Düsenreinigung aber das war weiter kein Problem. Das Wetter auf RØMØ war nicht schlecht, bis dann der Regen und Sturm in Orkanstärke einsetzte und eine Jurte fliegen ging. Die zweite Jurte konnte nur mit schwerem Körpereinsatz von Carsten, Frank, Rüdiger, Lothar, Claudia vor dem Einsturz gerettet werden. Die 2m Yagi hatte sich gegenüber der 70cm Yagi um 180 Grad verdreht. Einige Amateurfunkgeräte, Netzteile, Anpassgeräte und sogar Telefone mussten vom Wasser befreit und im offenen Backofen getrocknet werden.
Der Aufenthaltsraum und die Küche waren mit einer Trocknungsanstalt vergleichbar. Kerstin DO7VAY und Arold DD1EY schliefen im Unimog an deren Planenverdeck auch noch in der Nacht ganz kräftig der Wind zupfte so das Kerstin nur schwer einschlafen konnte und des öfteren dachte der Unimog fliegt gleich weg